Der Uhu - bekannt und doch geheimnisvoll

Route: Chur/Obere Au - Rheindamm - Militärbrücke und retour
Daten: Samstag, 16. März 2019

Am Fusse des Calandas am Stadtrand von Chur leben Uhus. Viele kennen sie oder wissen zumindest, dass es sie gibt. Wir begeben uns auf Spurensuche und bringen etwas Licht in die geheimnisvolle und verborgene Lebensweise dieser grossen Eule. 

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Die Zeiten, als Uhus noch als Schädlinge gejagt oder für die sogenannte Hüttenjagd gefangen wurden, sind glücklicherweise vorbei. Heute brüten in der Schweiz wohl wieder um die 100 Uhu-Paare, in Graubünden lebten etwa ein Zehntel davon. Gut möglich, dass es noch unentdeckte Paare in den Bündner Tälern gibt. Der Uhu scheint glücklicherweise etwas Aufwind zu haben und doch steht er weiterhin auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten in der Schweiz. Warum ist das so und wo gibt es überhaupt Uhus bzw. was brauchen diese eindrucksvollen Vögel? Auf solche Fragen werden wir Antworten zusammentragen und natürlich auch immer ein Auge oder besser ein Ohr darauf haben, ob nicht plötzlich der dumpfe Ruf eines Uhus über den Rhein dringt.

In der Dämmerung werden Uhus aktiv, rufen einander und wer weiss, vielleicht dürfen wir einen kurzen Blick ins geheimnisvolle Leben der Uhus am Rossboden werfen.
Exkursionen in die Nähe der Brutfelsen von Uhus sind nicht unproblematisch. So tolerant die Vögel gegenüber Strassen, Bahnlinien oder anderen menschlichen Einrichtungen sein können, wenn sie merken, dass sich Personen ihretwegen nähern, kann das Stress auslösen oder im schlimmsten Fall zur Aufgabe eines Brutfelsen führen. Am Rossboden bildet der Rhein eine natürliche Barriere und doch hat man einen guten Einblick in den Lebensraum der Uhus.

Anforderungen Einfache, leichte Wanderung (SAC-Skala T1)
Gesamte Dauer 17 - ca. 20 Uhr
Länge der Route 3.5 km
Marschzeit 1 h
Treffpunkt 17.00 Uhr / Chur, Bushaltestelle Obere Au (beim Hallenbad)
Verabschiedung ca. 20.00 Uhr / Chur, Militärbrücke
ab da individuell möglich
Variante 1: gleiche Strecke zurück zur Oberen Au
Variante 2: mit Leiter weiter nach Felsberg und von dort mit dem ÖV zurück nach Chur
Ausrüstung Gutes, warmes Schuhwerk und warme Kleidung, wir stehen auch still und haben wenig Bewegung, Fernglas wenn vorhanden.
Verpflegung Warmes Getränk und evtl. Verpflegung nach individuellem Bedarf
Preis Gemäss Ausschreibung WWF
Angebotspartner WWF Graubünden

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